Hautkrebsvorsorge-Verfahren
Hautkrebsvorsorge-Verfahren
Rechtsgrundlage:
Abrechenbare Pseudo-Nummern:
- 99130 - Hautkrebsvorsorge für Patienten der Knappschaft sowie der Bosch BKK bis vollendetem
35. Lebensjahr jedes 2. Kalenderjahr und für Patienten der HEK sowie der BKK LV Mitte ab
vollendetem 18. Lebensjahr bis vollendetem 35. Lebensjahr
(1 Tag vor dem 35. Geburtstag) jedes 2. Kalenderjahr
- 99131 - Auflichtmikroskopie als Zuschlag zur Hautkrebsvorsorge nach
Pseudo-Nr. 99130 für Patienten der Knappschaft, der Bosch BKK, der HEK
und der BKK LV Mitte jedes 2. Kalenderjahr
Antragsberechtigung/Fachliche Qualifikation:
- Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten
- Erfolgreiche Teilnahme an einem von der Kassenärztlichen Vereinigung anerkannten 8-stündigen Fortbildungsprogramm nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie zur Durchführung der Früherkennungs-
Untersuchung auf Hautkrebs
Hinweis:
Für bereits erteilte Abrechnungsgenehmigungen bei den Verträgen mit der HEK und der Knappschaft ist kein gesonderter Antrag auf Genehmigung zur Abrechnung für die o.g. Pseudo-Nummern bei der Hautkrebsvorsorge notwendig. Die Kassenärztliche Vereinigung richtet entsprechend der erteilten Zulassung und dem eingereichten Nachweis über die 8-stündige Fortbildung zum Thema Hautkrebs-Screening die Abrechnungsmöglichkeit Hautkrebsvorsorge ein. Seit 01.01.2015 ist bei dem Vertrag mit der HEK, seit 01.04.2015 bei dem Vertrag mit dem BKK Landesverband Mitte, seit dem 01.10.2019 bei dem Vertrag mit der Knappschaft und seit dem 01.01.2020 bei dem Vertrag mit der Bosch BKK eine Teilnahmeerklärung für die Abrechnungsgenehmigung erforderlich.